Sandstrahlen
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Sandstrahlen - optimal vorbereitet für die Lackierung

Sandstrahlen ist eigentlich der falsche Ausdruck - ein perfektes Ergebnis für die Restauration eines Oldtimers ergibt eigentlich nur das Glasstrahlen.

Meine Versuche mit dem Sandstrahlen sind an einem zu schwachen Kompressor gescheitert. Eine kleine Kabine war zwar schnell gebaut, aber außer mal für ein Kleinteil ist Sandstrahlen mit einem Kolbenkompressor zum Scheitern verurteilt. Wer Unmengen Zeit hat, kann es versuchen. Konstanter Luftdruck in der benötigten Menge für das Sandstrahlen liefern eigentlich nur Schraubenkompressoren und diese sind für den Hausgebrauch einfach zu teuer. Auch gebraucht mit noch nicht ausgelutschter Schraube ist selten was unter 1.000 EUR zu finden.

Bei der Suche nach einer Firma die diese Aufgabe übernimmt, sollte man darauf achten, das diese mit unserer Lieblingsobjekten richtig umgehen. Bei Firmen die Sandstrahlen gibt es Metzger die viel zu grobes Strahlmaterial einsetzen, damit Rost und Farbe schnell abgehen. Dabei wird viel zu viel Material abgetragen und das Ganze sieht am Ende aus wie das Brett eines Fakirs.
In Nürnberg habe ich eine Firma gefunden, die Oldtimer so behandelt, wie es sich gehört. Wer etwas Zeit mitbringt, sozusagen als Lückenbüser dient, bekommt von der Firma Nometa eine Klasse Arbeit zu einem vernünftigen Preis.

Meine Teile konnte ich in absolut sauberem Zustand abholen, keine Rost- und Lackreste und das Ganze mit einer sehr homogenen, seitenmatten Oberfläche. Ideal vorbereitet für die Grundierung. Aber eben nicht durch Sandstrahlen, sondern Glasstrahlen.